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Zukunftswerkstatt

Worum ist es gegangen ?
Zwei Tage lang haben 28 Jugendliche an (den Freiräumen von) Bruck gearbeitet, um eigene Projekte zu Freiräumen zu entwickeln und deren Umsetzung vorzubereiten.
Ergebnisse? Gibt es viele...


Von der Kritik ...
Was mir an Bruck nicht gefällt...., das ist gar nicht so wenig. Und nicht für jedeN gleich. Da war es schon angesagt, etwas genauer hinzuschauen.

Dass Bruck "im Regen kein Segen" ist, hat sich an mehreren Orten gezeigt. Und warum der Bahnhof nicht schon in Pension geschickt wurde? Er sieht jedenfalls ziemlich alt aus...

Bruck wurde der "Faulheit" angeklagt. Das Hohe Gericht kam zu einem differenzierten Urteil, ebenso wie in den Fällen "Bruck - die Weltstadt der Proleten" und "Abenteuerspielplatz", der auch schöner wäre, wenn man/frau keine Angst haben müsste.


... über die Utopie ...
Hinter jeder Kritik steckt ein (noch nicht erfüllter) Wunsch. Und diese Wünsche haben wir uns gewünscht. Wir haben einmal - in aller Bescheidenheit - angenommen, dass wir alle Macht und alles Geld der Welt haben.

Z.B. wäre es ziemlich cool, Bruck unter Wasser zu setzen - keine Strassen mehr, nur noch schwimmen, tauchen, Boot fahren...klar, dass es dann immer Sommer ist! Weil dann die Hochbrücke schon lange gesprengt ist, braucht sie auch keine bunten Wände mehr.

Vom selbst geführten Lokal über den Riesenpark mit Musikanlage und gaaanz großen Wiesen, vom gratis-Shopping in heimeliger Gestaltung über die Freiheitsstatue, die man zur Abwechslung ja auch einmal in Bruck aufstellen könnte. Nicht zu vergessen schnelle und aufregende Sportarten auf optimal ausgestatteten Flächen ... viel hat nicht gefehlt.

... zu realen Projekten
Träumen ist schön, Ideen umsetzen noch schöner. Wir haben daher im nächsten Schritt unsere Träume in realistische Projekte übersetzt.

Aus den ca. 77½ Utopien wurden 8 ausgewählte Ideen, von denen wir 3 als Projekte in Gruppen genauer bearbeitet haben. Für jedes Projekt ist eine Gruppe verantwortlich.

Und was geschah damit? Die city_line
Am 22.Mai 2001 diskutierten Jugendliche ihre Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Bürgermeister, Stadtbaudirektor, Gemeinderäten und Experten der Soziologie, Freiraum- und Raumplanung!

Es ging ums Eingemachte: welche der 8 Ideen und 3 Projekte zu Jugend-Freiräumen in Bruck können in welcher Form umgesetzt werden? An welchen Themen, Orten und mit welchen Mitteln wird weiter geplant und gebaut?

Die Spannung stieg: Für die Weiterbearbeitung der Ideen in Planungswerkstatt und Bauwerkstatt wurden ausgehandelt:
1. Die Murinsel: ist aufgrund der bestehenden Ausstattungen für einen Weiterausbau gut geeignet.
2. Der Schillerplatz: steht zur Gänze für Umgestaltungsideen zur Verfügung
3. Der Stadtpark: ein neues Raumkonzept unter Berücksichtigung von Sitzbereichen für Jugendliche kann hier erarbeitet werden.
4. Der Schlossberg: Hier ist zu berücksichtigen, dass er ein Wasserreservoir ist.
5. Kleine Eingriffe wie Bepflanzungen können z.B. am Minoritenplatz geplant werden.
6. Neubau der Wohnsiedlung Hochfeld (hinter neuem LKH): auch hier sind Gestaltungsideen für die Freiräume willkommen.
7. Und ab sofort kann die gewünschte Malaktion für die Hochbrücke konkretisiert werden!
8. Zusätzlich ist die Gemeinde einverstanden, eine Jobbörse für Jugendliche einzurichten. Die Factory 2010 kann hierfür als Plattform genutzt werden.

Jeder Jugendliche, der Vorschläge dazu hat ist aufgerufen, sich einzubringen!

Wenn das Verhandeln nichts gebracht hat...!

BERICHT

 

 

 

 

 

 

 


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