Freiraumtendenzen der Stadt Bruck an der Mur

Die vorliegende Situationsanalyse basiert auf den vorangegangenen Arbeitsschritten (Begehung der Lieblings- und Gruselorte, Freiraumerhebung) und wurde mit Literatur- und Kartenauswertungen sowie Ortsbegehungen ergänzt. Sie gibt einen kurzen stadtweiten Überblick der Freiraumsituation in Bruck an der Mur.

Öffentliche Freiräume

1. Straßen und Wege

Bedeutung

Eine der wesentlichsten Agenden der Stadtplanung ist die Konzeption der Erschließung. Straßen und Wege geben die Grundstruktur der Siedlungsentwicklung und Freiraumstruktur vor. Sie sind die selbstverständlichen, essentiellsten öffentlichen Freiräume. Als kostenlos nutzbarer, fixer Bestandteil des Alltagslebens sind sie für Jugendliche manchmal die einzigen Räume, die ihnen bleiben.

In der Stadt Bruck an der Mur lassen sich sowohl die Qualitäten als auch die Defizite unterschiedlicher Erschließungsstrukturen in den einzelnen Stadtteilen gut nachvollziehen.

Erschließungsstruktur / Wegenetz

Die Stadt Bruck an der Mur ist im historischen Stadtzentrum gekennzeichnet durch ein feinmaschiges Straßen- und Wegenetz, teilweise mittelalterlichen Ursprungs, das auf die Bedürfnisse einer effizienten fußläufigen Erschließung abgestimmt ist. Es trägt dem aktuellen Motto "Bruck - Stadt der kurzen Wege" voll Rechnung. Dieses Wegenetz setzt sich randlich insbesondere im Bereich der gründer-, zwischen und nachkriegszeitlichen Blockrand-, teilweise auch noch der folgenden Zeilenbauweise, speziell in den nördlich, westlich und südlich angrenzenden Siedlungsgebieten fort.


Wo beginnt Freiraum? (Unter der Hochbrücke in Bruck/Mur)
 
Je weiter man sich allerdings vom Stadtzentrum entfernt und dem Ortsrand nähert, umso großmaschiger wird das Erschließungsnetz. Die Straßen verlieren ihren Verbindungscharakter, sind häufig bruchstückhaft als Sackgassen angelegt.


Kartenausschnitt Erschließungsnetz Brucker Innenstadt
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Umwege werden notwendig, die Verwendung eines motorisierten Verkehrsmittels immer attraktiver und notwendiger.

Kartenausschnitt Erschließungsnetz Brucker Westen
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Eine Straße vor und hinter dem Auto, dazwischen ein Zaun
und ein paar Thujen - Sackstraßen und siedlungsöffentliche
Straßen sind oftmals Garant für lange Umwege (Nelkengasse).

 

 

 

 

Den Straßen und Wegen kommt durch die Abwendung der Gebäude vom Straßenraum - durch mittig stehende Einfamilienhäuser oder Geschoßwohnbauten mit Stichwegerschließung - und das Auftreten von Privatstraßen - "Betreten verboten" - ihr Öffentlichkeitscharakter abhanden. Dies gilt für ältere Einfamilienhausgebiete und die jüngsten Siedlungsneubauten.


Datengrundlage: BruGis-DKM,
Stand Feb.2001
 
Zonierung1 des Straßenraumes

Der Großteil der Straßen und Wege ist asphaltiert mit einseitig oder beidseitig erhöhtem Gehsteig. Gehsteigabschrägungen sind selten. Das macht die Fahrt mit einem vollbeladenen Kinderwagen oder Rollstuhl zu einer unnötigen Anstrengung. Fahrbahnränder sind häufig als Parkstreifen für den ruhenden Verkehr vorgesehen. Baumpflanzungen zur Attraktivitätssteigerung und Verbesserung der Luftqualität im Straßenraum sind selten (Fridrichallee) und oft nur als einseitige Baumreihe ausgebildet (Bahnhofstraße). Die beiden Bundesstraßen (Wiener Straße und Leobner Straße) haben zusätzlich einen beidseitigen Radweg oder eine Radspur, teilweise auf Fahrbahn-, teilweise auf Gehsteigniveau. In der Leobner Straße verschmälert sich die größtenteils nur einen halben Meter breite Radspur ohne Vorankündigung und hört ohne Übergang auf, wodurch gefährliche Situationen entstehen können. Beide Straßen weisen je eine Richtungsfahrspur auf.

Querungsmöglichkeiten für FußgängerInnen und RadfahrerInnen (Ampel, Zebrastreifen) sind an diesen stark befahrenen Straßen nur spärlich vorhanden, das steigert ihre trennende Wirkung. Dies gilt auch für die ebenfalls recht stark befahrene Tragösser Landesstraße.


Doppelerschließung bei neuen Wohnbauten in der Hochfeldgasse - unökonomischer Umgang mit städtischem Boden und Abwendung der Häuser vom Straßenraum.

 

Verkehrsorganisation und -angebote

Im gesamten Stadtgebiet bestehen Tempo 30-Zonen, die zu einem relativ vorsichtigen Fahrverhalten beim Motorisierten Individualverkehr (MIV) führen. Ausgenommen davon sind insbesondere die beiden Bundes-, sowie die Landesstraße und die S6-Schnellstraße. Wiener, Leobner und Tragösser Straße, die mitten durch Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete gehen, stellen aufgrund der hohen Fahrgeschwindigkeiten eine Gefahr dar.

Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln besteht aus Bussen und einer O-Bus-Linie. Zwar sind damit zumeist auch die periphären Siedlungsgebiete erschlossen, allerdings führen die teils langen Intervalle - oftmals Halbstundentakt oder mehr - verbunden mit der zeitlich begrenzten Betriebsführung während der Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende und an Feiertagen dazu, dass der Öffentlicher Verkehr (ÖV) keine echte Alternative zum MIV darstellt.


Unterführung Wiener Straße/Brückengasse: Die Autos fahren bequem gerade aus, FußgängerInnen und RadfahrerInnen müssen Treppen steigen und schleppen.

Davon sind auch zukünftige Park & Rideanlagen am Stadtrand betroffen. Wenn nicht mindestens jede Viertelstunde eine Anbindung an das Zentrum gewährleistet ist, kann von einer sehr geringen Akzeptanz ausgegangen werden. Auch die derzeitige Preisgestaltung zwischen Kurzparkzonen und Parkhäusern ist unter dem Aspekt der Knappheit städtischen Bodens nicht optimal aufeinander abgestimmt. Ist es nämlich günstiger, eine Stunde in zentraler Lage (z.B. am Hauptplatz) zu parken, ziehen nur wenige das weiter entfernte, wenngleich noch zentral gelegene, aber eben teurere Parkhaus in Erwägung und die Autos besetzen weiterhin potentielle Freiräume der Stadt.

 

Ein Platz ohne Platz - der Kolman-Wallisch-Platz


Gloriettsiedlung: Pro Familienmitglied ein Auto - Stadtplanung an ihren Grenzen?

 

2. Plätze

Plätze sind die Orte des sozialen Lernens. Hier kann Identität aufrecht erhalten und damit soziale Sicherheit gewonnen werden. Sie sind die "Allmenden der Stadt".2

Plätze als städtebauliches Element sind in der Stadt Bruck an der Mur im wesentlichen auf das historische Stadtzentrum sowie die unmittelbar angrenzenden Bereiche beschränkt. Als typische Aufenthaltsorte an Straßen- oder Wegkreuzungen sind sie auf Straßenverbindungen und -querungen angewiesen. Das Sackgassensystem am Stadtrand erschwert daher die Bildung von Plätzen.

Im Stadtplan scheinen insgesamt sechs Plätze explizit auf, wovon einer (Platz der Menschenrechte) allerdings die Bezeichnung einer Wohnhausanlage ist und einer (Platz der Jugend) nicht angeführt ist.

Bis auf wenige Ausnahmen (Kolman-Wallisch-Platz, Minoritenplatz) werden sie auch nicht als Platz im Sinne von Treffpunkt und Aufenthaltsort wahrgenommen (z.B. Heberplatzl, Fridrichplatz). Sie sind es auch in ihrer räumlichen Konzeption nicht. Entweder haben sie keine oder eine sehr reduzierte Ausstattung als Aufenthaltsbereiche für Menschen, dafür dominieren Platzhalter wie Autos, Bodendecker oder sonstige Gestaltungselemente.


3. Innerstädtische Parks, Sport- und Freizeiteinrichtungen im Freiraum

Öffentliche Parks bilden das Herz und die Lunge einer Stadt. Als kostenlose, jeder und jedem zugängliche Freiräume spielen sie auch eine wesentliche Rolle bei der sozialen Integration, insbesondere für Neuzugezogene oder BewohnerInnen neu errichteter Siedlungen.

Solche Freiräume beschränken sich in der Stadt Bruck an der Mur mit Ausnahme des Abenteuerspielplatzes ebenfalls auf die Altstadt und die angrenzende Blockrand- und Zeilenbaustruktur, d.h. in sämtlichen anderen Stadtteilen (bestehende Einfamilienhauswohngebiete, Siedlungsalt- und Neubauten) besteht akuter Nachholbedarf an öffentlichen Parks.

Die bestehenden Parks weisen unterschiedliche Gestaltungsqualitäten und -defizite auf, insbesondere für Jugendliche und hier wieder besonders für Mädchen besteht ein großes Ausstattungs- und Angebotsdefizit (s. dazu Begehung Lieblingsorte/Gruselorte und Freiraumerhebung).

Der Ansatz der Stadtpolitik, Schulsportflächen öffentlich zugänglich zu machen (Stichwort "Mehrfachnutzung") ist sehr begrüßenswert und hilft, bereits vorhandene Infrastruktur optimal zu nutzen. Gelungene Beispiele dafür sind z.B. die Sportfläche am Schillerplatz sowie die Freifläche der Volksschule in der Theodor Körner Straße. Zahlreiche andere Sport- und Spielflächen (z.B. bei Kindergarten/Volksschule Wiener Straße, Bundeshandelsschule Brückengasse, Sportplatz Petzoldgasse, Freiflächen um Forstschule...) sind allerdings nach wie vor abgesperrt.


4. Parkananlagen / Naherholungsgebiete

Die Stadt Bruck an der Mur ist von zahlreichen sehr attraktiven Naherholungsgebieten umgeben. Der Großteil (Schloßberg, Dürrnberg, Kreckerberg, Murinsel, Ruprechter Wald, Klosterwald, Pischkberg) ist von den angrenzenden Siedlungsgebieten auch gut zu Fuß und mit dem Fahrrad zu erreichen.

Aufgrund der westlich und nördlich des Stadtzentrums gelegenen Siedlungsschwerpunkte kommt den Einrichtungen in diesem Bereich besondere Bedeutung für die Naherholung zu. Insofern sind hohe Investitionen in anderen Bereichen (z.B. Waldspielgelände Weitental) auf ihre Angemessenheit bzw. Alternativen zu hinterfragen. Das betrifft besonders jene Gebiete, die durch Barrieren von den Siedlungszentren getrennt sind.

Mit Ausnahme intensiv gestalteter Bereiche unter städtischer Verwaltung und Pflege (z.B. Murinsel) ist der Großteil der Naherholungsgebiete land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen zuzurechnen.

 

 


"Platz der Jugend" - Motto und Ort müssen erst entdeckt werden

Ein derzeit nahezu ungenützter Bereich sind die grundsätzlich sehr wertvollen und attraktiven Naherholungsmöglichkeiten an den Gewässern. Die Stadt Bruck an der Mur liegt am Mündungsbereich der Mürz in die Mur. Zusätzlich gibt es zahlreiche kleinere, größtenteils noch offene fließende Bäche im Gemeindegebiet. Für die Nutzung der gewässernahen Freiräume reicht oftmals schon die Zugänglichkeit ihrer Ufer, verbunden mit kleinen Sitz- oder Aufenthaltsbereichen. Sehr beliebt sind auch Wege entlang des Ufers (Uferpromenade, Radweg), wie z.B. der Höllhammerweg in Laming. Der Herstellung und Sicherung solcher Wegverbindungen und Uferfreiräume kommt daher große Bedeutung zu. Sie sind auch ein dezitiertes Anliegen der Brucker Jugendlichen (vgl. Ergebnisse Zukunftswerkstatt).

Baulandwidmungen innerhalb der Abflußbereiche von hunderjährigen Hochwässern sind aus Gründen des passiven Hochwasserschutzes und der erforderlichen hohen Kosten für die Hochwasserfreihaltung problematisch.


Industrielle Lagerplätze am Mürzufer oder innovative Mehrfachnutzungen? Möglichkeiten für Uferwege gäbe es viele.

 

Siedlungsöffentliche Freiräume

Siedlungsöffentliche Freiräume nehmen eine Zwischenstellung zwischen öffentlichen und privaten Freiräumen ein. Für SiedlungsbewohnerInnen können sie je nach Größe und Verwaltungsstruktur der Siedlung annähernd den Charakter öffentlicher Freiräume haben, für Siedlungsfremde sind es streng genommen private Freiräume.

Während öffentliche und private Freiräume für das Wohlbefinden an einem Ort und das soziale Miteinander unumgänglich sind, sind Siedlungsfreiräume eher fakultativ. Es gibt auch gut funktionierende Siedlungen ohne siedlungsöffentliche Freiräume wie beispielsweise historische Reihenhaussiedlungen. Diese Freiräume sind eine Begleitstruktur des Geschoßwohnbaus. Für diesen sind sie allerdings aufgrund der begrenzten privaten Freiräume und Wirtschaftsflächen zumeist auch dringend nötig.


Gemeinschaftlich genutzter Innenhof einer gründerzeitlichen Blockbebauung (An der Postwiese) - vielfältiger Gebrauch ist möglich.
Ein Mangel an öffentlichen Freiräumen in der Umgebung sollte allerdings direkt und nicht über ein überhöhtes Angebot an siedlungsöffentlichen Freiräumen behoben werden.

Siedlungsöffentliche Freiräume können den verschiedensten Freiraumkategorien zugeordnet werden: Straßen und Wege, Wohnhöfe, Plätze, Spielbereiche, Abstandsgrün, hauswirtschaftliche Flächen etc.

Siedlungsöffentliche Freiräume in Bruck/Mur variieren in ihrer Qualität je nach der zugrundeliegenden Bebauungsstruktur und Freiraumzonierung sehr stark. Bei jüngeren Siedlungsneubauten findet sich häufig ein sehr problematisches Nebeneinander von sehr kleinen privaten Freiräumen (Terrassenbereiche) und sehr öffentlichen Flächen wie siedlungsöffentlichen Erschließungswegen. Die Freiraumorganisation ist insgesamt unvollständig, es fehlen auch klare Abstufungen und Verknüpfungen zwischen öffentlichen, siedlungsöffentlichen und privaten Freiräumen (vgl. dazu auch die Ergebnisse der Freiraumerhebung sowie die Beurteilungskriterien für Freiräume).

Angebote für Jugendliche kommen in der Konzeption der Siedlungsfreiräume quasi nicht vor, die Gefahr des Verwiesenwerdens ist für Jugendliche daher besonders hoch.

Private Freiräume

Freiräume beginnen im Kopf. Insofern kann auch ein räumlich nicht vorhandener Freiraum wie beim französischen Balkon bereits als Freiraum - als Anteil am Außenraum - erlebt werden. Aus fachlicher Sicht zählen dazu (reale) Balkone, Terrassen und (Vor-)Gärten. Die ersten beiden stellen selbst bei relativ großflächiger Anlage immer eine rudimentäre Form von Erdgeschoßgärten dar, d.h. sie sind kein vollständiger Ersatz für sie.

Private Freiräume bilden das sog. "Außenhaus" (HÜLBUSCH I. M. 1978), erweiterte Wohn- und Wirtschaftsbereiche im Freien, sie sind Orte der Produktion und Reproduktion und erste Ausgangspunkte für gesicherte soziale Kontakte. Sie sind wie die öffentlichen Freiräume ein absolutes "Muss" der Freiraumplanung.


Kinderspiel im Privatgarten - die Beaufsichtigung neben der Arbeit im Haus ist möglich.
Da es genug Tätigkeiten gibt, die nur oder viel besser im Freien als in den eigenen vier Wänden erledigt werden können (Wäsche aufhängen, Kinderbetreuen, Schuhe putzen, Fahrrad reparieren, Ausspannen etc.) und andererseits das Angebot an verdichteten Bauformen mit qualitätsvollen Freiräumen in der Stadt Bruck/Mur Mangelware ist, zeigt sich auch hier der ungebrochene Trend zum Einfamilienhaus im Grünen. Ein- und Zweifamilienhäuser mit Gärten sind die dominante Bauform an sämtlichen Siedlungsrändern, wobei eine klare Tendenz zum freistehenden Einfamilienhaus besteht. Doch auch Siedlungsneubauten mit Erdgeschoßgärten werden selbst bei kleinsten Gartenparzellen und periphären Lagen rasch verkauft (Lamingfeldsiedlung). Vielleicht wird dies als Anlaß genommen, der Zurverfügungstellung privater Freiräume zukünftig verstärkt Rechung zu tragen und nach bewährten Bebauungsalternativen für den städtischen Raum zu suchen.

Große Bedeutung besitzen auch die zahlreichen Kleingartenanlagen, die insbesondere als Privatgartenersatz für BewohnerInnen in Geschoßwohnungsbauten gesehen werden müssen. Die hohe Attraktivität dieser Anlagen kommt bei öffentlicher Zu- und Durchgängigkeit der Wege auch einem weiteren Personenkreis zugute. Gleiches gilt für temporär ungenutzte Baulücken und Brachen. Diese Freiräume besitzen aufgrund ihrer Nutzungsoffenheit (Dysfunktionalität) speziell für Kinder und Jugendliche einen hohen Aufenthaltsreiz.

Maria Baumgartner

 


Lagerfeuerplatz Nähe Ziegeleiweg - nutzungsoffene Flächen ermöglichen Jugendlichen Handlungsfreiräume.

Literatur:
BAUMGARTNER M., KÖRNDL W., WANSCHURA B.: "Freiraumqualitäten und -defizite im geförderten Wohnbau der 80er und 90er Jahre am Beispiel der Stadt Graz", Forschungsarbeit im Auftrag der RA 14 und der FA Ib des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung, Graz 1997

COLLAGE NORD, BÄUERLE H., THEILING C.: "Bremer Reihen, Reihenhäuser und 'ne Reihe Plätze in Bremen". Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft Freiraum und Vegetation, Kassel 1996

HÜLBUSCH, I.M.: "Innenhaus und Außenhaus - Umbauter und Sozialer Raum". Diplomarbeit an der OE Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung der Gesamthochschule Kassel 1978

PUMPERNIG M.: "Drittes Stadtentwicklungskonzept der Stadtgemeinde Bruck a. d. Mur", Stand März 2000, Graz 2000

STADTGEMEINDE BRUCK/MUR: "Stadtvision Bruck 2010", Amtsblatt Nr. 9/1995, Bruck 1995

1 Unter dem Begriff "Zonierung" wird in der Freiraumplanung die Abfolge von unterschiedlich sozial verfügbaren Freiräumen, die mit verschiedenen Nutzungsqualitäten in Verbindung stehen (z.B. Vorgarten - Gehsteig - Baum- & Parkstreifen - Fahrbahn) verstanden.

2 Vgl. COLLAGE NORD 1996: 11, 24. Plätze sind "Allmenden" im Sinne von "Orten und Wegen, an denen alle teilhaben können", vgl. dazu den Begriff "Allmende" in Meyers Taschenlexikon: mittelhochdeutsch: "was allen gemeinsam gehört".